2009
25.05.2009 - Verstärkte Frequentierung von Bundes-, Landes, Kreis- und Innerortsstraßen durch Schwerlastverkehr im Kreis Trier-Saarburg III -hier: Bundesstraße 52 im Bereich Hermeskeil-Höfchen

Mit meinen Kleinen Anfragen 223 vom 18. 09. 2006 (Drucksache 15/348) und 2099 vom 30. 03. 2009 (Drucksache 15/3339) hatte hinsichtlich der vorliegenden Erkenntnisse über eine Verlagerung des Lkw-Verkehrs von den Autobahnen auf nachgeordnete Straßen gefragt.

In der Beantwortung meiner Kleinen Anfrage 2099 teilte Staatssekretär Dr. Kühl unter anderem mit, dass auf dem Streckenbereich der B 52 von Trier-Ehrang – Hermeskeil eine Mehrbelastung von über 200 mautpflichtigen Lkw/Tag festzustellen sei. Die Strecke sei jedoch frei von Ortsdurchfahrten, sodass keine Belastung von Anwohnern erfolge!

Bei einem kürzlich stattgefundenen Ortstermin musste ich mich jedoch von der Tatsache überzeugen lassen, dass gleichwohl im Ortsteil Hermeskeil-Höfchen von einer „Ortsdurchfahrt“ gesprochen werden müsse, da hier beiderseits der B 52 eine Wohnbebauung und ebenfalls eine Bushaltestelle vorhanden ist, so dass die Schulkinder und Erwachsene, die den Busverkehr nutzen wollen, die viel befahrene Straße, in der lediglich eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h gilt, überqueren müssen. Zugleich wurde mir von betroffenen Anwohnern mitgeteilt, dass die in der Beantwortung der vorgenannten Kleinen Anfrage angegebene Mehrbelastung durch 200 Lkw/Tag nicht stimmen könne, sondern tatsächlich eher eine Mehrbelastung von ca. 600 – 800 Lkw/Tag zu „ertragen“ sei.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

  1. Wie bewertet die Landesregierung die Aussage, dass es sich im Bereich der B 52 Hermeskeil-Höfchen faktisch doch um eine „Ortsdurchfahrt“ –entgegen der Aussage in der Beantwortung meiner Kleinen Anfrage Nr. 2099- handelt, da hier eine Bebauung beiderseits der Straße und eine Bushaltestelle vorhanden ist?
  2. Wie bewertet die Landesregierung die Forderung von betroffenen Anwohnern und kommunalpolitisch Verantwortlichen, in diesem Streckenbereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h –statt der jetzt vorhandenen 70 km/h einzurichten und ist die Landesregierung bereit, entsprechende Maßnahmen anzuordnen (Wenn ja, bis wann? Wenn nein, bitte konkrete Begründung)?
  3. Ist die Landesregierung darüber hinaus bereit, in dem Bereich Hermeskeil-Höfchen eine stationäre Geschwindigkeits-, bzw. Verkehrsmessanlage einrichten zu lassen? Wenn nein, bitte detaillierte Begründung. Wenn ja, bis zu welchem Zeitpunkt.)? 
     
     
Antwort der Landesregierung
CDU Deutschlands CDUPlus Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Angela Merkel bei Facebook
© Bernhard Henter MdL  | Startseite | Impressum | Kontakt | Realisation: Sharkness Media | 0.14 sec. | 20458 Besucher