2009
30.03.2009 - Verstärkte Frequentierung von Bundes-, Landes-, Kreis- und Innerortsstraßen durch Schwerlastverkehr im Kreis Trier-Saarburg II

Im Zuge der vielerorts weiterhin zu beobachtenden, starken Zunahme des Schwerlastverkehrs mit Lkw auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Innerortsstraßen, häufen sich die Beschwerden der betroffenen Anwohner an diesen stark frequentierten Straßen über die Lärm- und Immissionsbelästigung, insbesondere durch die Zunahme des Transitverkehrs von Lkws in Richtung Saarland/Frankreich/Luxemburg.

Mit meiner Kleinen Anfrage 223 vom 18. 09. 2006 (Drs. 15/348) hatte ich bereits nachgefragt, inwieweit der Landesregierung Erkenntnisse hinsichtlich einer Verlagerung des Lkw-Verkehrs von den Autobahnen auf nachgeordnete Straßen vorliegen.

In der Beantwortung der vorgenannten Anfrage vom 10. 10. 2006 teilte Herr Minister Hering mit, dass auf der Grundlage eines vom Bund in Auftrag gegebenen Gutachtens (IVV-Gutachten) mautbedingte Verlagerungen des Lkw-Verkehrs im Landkreis Trier-Saarburg modellhaft berechnet wurden.

Der LSV sei beauftragt, die Ergebnisse der modellhaften IVV-Untersuchung hinsichtlich der Plausibilität streckenbezogen zu prüfen. Der Abschluss dieser landesweiten Untersuchungen, die als Grundlage eventueller Gegenmaßnahmen erforderlich seien, stünde noch aus.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

  1. Wie ist der aktuelle Sachstand hinsichtlich des Abschlusses der im Rahmen des IVV-Gutachtens durchgeführten landesweiten Untersuchungen?
  2. Liegen die Ergebnisse zwischenzeitlich vor? Wenn ja, wie lauten die konkreten Ergebnisse bezogen auf den Landkreis Trier-Saarburg (bitte Auflistung)? Wenn nein, warum liegen die Ergebnisse immer noch nicht vor und bis wann konkret ist mit der Vorlage zu rechnen?
  3. Welche konkreten Schritte gedenkt die Landesregierung zu unternehmen bzw. hat sie unternommen, um den Lkw-Schwerlastverkehr im Kreis Trier-Saarburg wieder verstärkt auf die mautpflichtigen Autobahnen zurückzuverlagern, um so die Lärm- und Immissionsbe-lastungen in den Anliegergemeinden wieder auf ein vertretbares Maß zurückzuführen?

Antwort der Landesregierung

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