2008
14.08.2008 - Bahntransporte mit nuklearem Material durch Rheinland-Pfalz

Jüngsten Pressemitteilungen zufolge (Trierischer Volksfreund vom 14. 08. 2008) soll ein Zug mit einem völlig mit radioaktivem Uran überladenen Waggon vor einer Woche hinter der deutsch-französischen Grenze in Apach gestoppt worden sein. Dieser Transport soll von Hamburg kommend durch die Trierer Region (über Trier und Konz) geführt haben, mit dem Ziel: Aufbereitungsanlage Norbonne in Frankreich. Wie die Zeitung weiter ausführt, sei bei einem geplanten Halt hinter der deutschen Grenze in Apach einem französischen Zöllner aufgefallen, dass der Waggon mit dem radioaktiven Material völlig überladen gewesen sei, worauf der französische Zoll veranlasste, dass die gefährliche Fracht umgeladen wurde, was dann dazu führte, dass dieser Waggon mehrere Tage in Apach stehen bleiben musste.


Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

  1. War der Landesregierung dieser Vorfall vor der Veröffentlichung in der hiesigen Presse bekannt? Wenn ja, seit wann konkret und wie bzw. durch wen hat sie von diesem Vorfall erfahren?
  2. Teilt die Landesregierung die Befürchtungen der Bevölkerung der Trier-Konzer Region, dass sich hier eine ähnliche Situation hätte ergeben können, wie im Jahre 1997, als es in Apach infolge einer Entgleisung eines Castor-Transportes zu einer Beinahe-Katastrophe kam?
  3. Wie bewertet die Landesregierung diesen Vorfall hinsichtlich seines Gefährdungspotentials für die unmittelbar an der Transportstrecke lebende Bevölkerung?
  4. Teilt die Landesregierung die Auffassung, dass die hier an den Tag gelegte Handlungsweise der für diesen Transport Verantwortlichen als absolut unverantwortlich zu verzeichnen ist?
  5. Welche Schritte hat die Landesregierung unternommen bzw. will die        Landesregierung unternehmen, darauf hinzuwirken, dass sich ein solcher Vorgang, im Zusammenhang mit einem Atomtransport, nicht mehr wiederholt (bitte Darlegung der konkret unternommenen bzw. zu unternehmenden einzelnen Schritte)?

Antwort der Landesregierung

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