2011
19.09.2011 Neustrukturierung der Katasterämter in Rheinland-Pfalz
Kleine Anfrage

des Landtagsabgeordneten Bernhard Henter

In Folge der jüngst beschlossenen Neustrukturierung der rheinland-pfälzischen Vermessungs- und Katasterverwaltung soll u. a. auch das größte Katasteramt in Trier geschlossen werden, wäh-rend die Standorte Daun und Bernkastel-Kues erhalten werden. Die vorgesehene Schließung des Standortes Trier führte hier zu heftiger Kritik an diesen Plänen der Landesregierung. Insbesonde-re wird kritisiert, dass sich die vom Land präferierten Standorte Bernkastel-Kues sowie Daun in einer Randlage befinden, während dann im westlichen Bereich der Region Trier kein Katasteramt-standort mehr vorhanden sei. Darüber hinaus wird heftige Kritik von Seiten der am Standort Trier beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laut, die an Standorte versetzt werden sollen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln äußerst schlecht zu erreichen sind und aufgrund der teils weit zurückzulegenden Fahrstrecken – abgesehen vom hohen Zeitaufwand -immens monatliche Mehr-kosten für den Einsatz von PKW verursachen. 

Ich frage ich die Landesregierung:

1.    Wie bewertet die Landesregierung die Kritik an der Schließung des größten Kataster-amtsstandortes in Trier zugunsten der in einer Randlage befindlichen Standorte in Bern-kastel-Kues sowie Daun, sowie an der hierdurch entstehenden und als ungerecht emp-fundenen räumlichen Verteilung von Katasteramtsstandorten im Bereich des ehemaligen Regierungsbezirks Trier?

2.    Wie ist die derzeitige Mitarbeiterstruktur am Katasteramt Trier, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Standorts kommen aus den Verbandsgemeinden Saarburg, Konz, Kell am See sowie Hermeskeil (bitte detaillierte Auflistung)?

3.    Welche Streckenentfernungen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Ver-bandsgemeinden Saarburg, Konz, Kell am See sowie Hermeskeil jeweils zukünftig zurück-legen zu ihren zukünftigen Dienstsitzen in Bernkastel-Kues oder Daun (bitte konkrete Auf-listung nach Wohnorten sowie den Streckenentfernungen von dort zu den neuen Dienst-sitzen)?

4.    Wie beurteilt die Landesregierung die räumliche sowie zeitliche Erreichbarkeit der Stand-orte Bernkastel-Kues sowie Daun mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Verbandsgemeinden Saarburg, Konz, Kell am See und Hermeskeil?

5.    Teilt die Landesregierung die Auffassung, dass der Standort Trier hinsichtlich seines vor-handenen Raumangebotes sowie seiner verkehrsgünstigen Lage bzw. Erreichbarkeit bes-ser geeignet ist als die Standorte in Bernkastel-Kues sowie Daun (Wenn nein, bitte detail-lierte Begründung)?

6.    Wie ist die in Bernkastel-Kues derzeit vorhandene Gebäude- und Raumstruktur hinsicht-lich der Aufnahmekapazität von weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Standor-tes Trier?

7.    Steht derzeit in Bernkastel-Kues ein ausreichendes Raumangebot zur Verfügung, oder muss erst durch Neubaumaßnahmen ein entsprechendes Raumangebot geschaffen wer-den? Wenn ja, in welchem Umfang und mit welchen Kosten (bitte detaillierte Angaben)?

Antwort der Landesregierung
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