2011
28.11.2011 Personenbesetzte Service-Punkte bzw. Reisezentren der Deutschen Bahn
Kleine Anfrage

des Landtagsabgeordneten Bernhard Henter (CDU)

In der Sitzung des Innenausschusses des rheinland-pfälzischen Landtages am 29.09.2011 wurde die Thematik „Personalstärke in den Reisezentren der Deutschen Bahn“ behandelt. In diesem Zusammenhang wurde auf Medieninformationen hingewiesen, wonach beabsichtigt sei, die Personalstärke in den Reisezentren schrittweise zu reduzieren und den personenbedingten Vertrieb gegenüber den preiswerteren Vertriebswegen Automat und Internet einzuschränken. Minister Roger Lewentz verwies in diesem Zusammenhang unter anderem darauf, dass es für viele Fahrgäste wichtig zu wissen sei, dass am Bahnhof ein Mitarbeiter der Bahn ansprechbar sei, was nicht zuletzt auch das subjektive Sicherheitsgefühl verbessere. Daher habe die Landesregierung frühzeitig darauf hingewiesen, dass in allen neueren Verkehrsverträgen Regelungen dazu enthalten seien, an welchen Stationen Reisezentren vorhanden sein sollten.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1.    Nach welchen konkreten Kriterien erfolgte der vorstehend zitierte Hinweis der Landesregierung an die Deutsche Bahn AG, an welchen Stationen Reisezentren vorhanden sein sollten und welche detaillierten Vorgaben zu den Öffnungszeiten sind hierbei  jeweils vorgegeben worden?

2.    Aus welchen konkreten Gründen wurden die Bahnstationen in den Städten Konz (ca.18.000 Einwohner;  zweitgrößte Stadt im ehem. Regierungsbezirk Trier) sowie Saarburg (ca. 7.000 Einwohner; Touristenstadt) bei den Verhandlungen der Landesregierung mit der Deutschen Bahn AG nicht in die Auflistung  der personenbesetzten Fahrkartenvertriebsstellen aufgenommen, während annähernd vergleichbare Städte berücksichtigt wurden (bitte detaillierte Begründung)?

3.    Teilt die Landesregierung die Auffassung vieler Bahnreisender und politisch Verantwortlicher, dass auch die Bahnhöfe in Konz und Saarburg wegen ihrer Bedeutung zu personenbesetzten Fahrkartenvertriebsstellen aufgewertet werden müssten (wenn nein, warum nicht)?

4.    Teilt die Landesregierung weiterhin die Auffassung, dass sich das subjektive Sicherheitsgefühl der Bahnnutzer deutlich erhöhe, wenn in den  Bahnhöfen Konz und Saarburg) personenbesetzte Fahrkartenvertriebsstellen vorgehalten werden (wenn nein, bitte Begründung)?

5.    Ist die Landesregierung bereit, sich in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG für personen-besetzte Fahrkartenvertriebsstellen in den Bahnhöfen Konz (Hauptbahnhof) sowie in Saarburg einzusetzen (Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht)?

Antwort der Landesregierung
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