2014
28.05.2014 Wegemäßige Erschließung des grenzüberschreitenden Windparks Weiskirchen (Saarland) und Waldweiler
Kleine Anfrage

des Landtagsabgeordneten Bernhard Henter

Mir vorliegenden Informationen zufolge hat das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten die Genehmigung erteilt, die bauliche Erschließung des grenzüberschreitenden Windparks Weiskirchen/Saarland (Schimmelkopf) sowie in der Fortführung Teufelskopf in Waldweiler ab der Einmündung in die B 407 durch den Staatsforst „Forstrevier Klink“ vorzunehmen.

Diese vorgesehene Erschließung durch den rheinland-pfälzischen Staatsforst löst bei einem Großteil der Bevölkerung im dortigen Bereich (Mandern, Schillingen, Kell etc.) größtes Unverständnis und Verärgerung aus. Dies insbesondere dadurch bedingt, dass durch diese Erschließungsmaßnahmen umfangreiche Waldflächen gerodet werden müssen, sowie dass das dort befindliche Wasserschutzgebiet massiv beeinträchtigt werden dürfte.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1.    Aus welchen konkreten Gründen erteilte die Landesregierung die Genehmigung, Flächen des rheinland-pfälzischen Staatsforstes zur Erschließung von einem auf saarländischen Boden liegenden Windpark (Schimmelkopf/Gemeinde Weiskirchen) zu beanspruchen (bitte detaillierte Begründung)?

2.    Wie bewertet die Landesregierung die Befürchtung, dass das dortige Wassereinzugs-gebiet durch das Befahren mit Schwerstlasten beeinträchtigt werden soll (bitte konkrete Angaben)?

3.    Wie viel Waldfläche wird durch den Ausbau von der erforderlichen Erschließungsstraße innerhalb des rheinland-pfälzischen Staatsforstes beansprucht bzw. vernichtet (bitte konkrete Angaben)?

Antwort der Landesregierung
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