2014
06.11.2014 Bahn - Unbefriedigende Situation bei den Zugverbindungen ab Trier nach Mainz bzw. Frankfurt/Main
Kleine Anfrage

des CDU-Landtagsabgeordneten Bernhard Henter (Konz)

Im Zuge des neuen Fahrplans der Deutschen Bahn fallen ab Dezember 2014 alle IC-Verbindungen von Trier in Richtung Koblenz weg. Anstatt dessen verkehren zukünftig lediglich Regionalexpresszüge auf der Moselstrecke. Diese auf der Moselstrecke verkehrenden Regionalzüge von Trier nach Koblenz sind nach dem neuen Fahrplan (ab Dezember 2014) nicht auf die auf der Rheinstrecke Richtung Frankfurt verkehrenden Fernverkehrszüge ausgerichtet. Wenn der entsprechende Regionalexpress von Trier kommend in Koblenz eintrifft, ist der fahrplanmäßige IC-Anschlusszug bereits abgefahren, so dass die Reisenden von Koblenz nach Frankfurt gezwungen sind, weiterführend Regionalexpresszüge zu nutzen, was eine längere Fahrzeit bedeutet. Gleiches gilt für IC-Züge von Frankfurt kommend. Diese erreichen Koblenz, wenn der Regionalexpress nach Trier fünf Minuten zuvor den Bahnhof verlassen hat.
Dies hat zur Folge, dass längere Fahrtzeiten von Trier nach Frankfurt und umgekehrt von ca. einer halben Stunde entstehen. Viele Berufspendler, die zwischen Trier und Mainz bzw. Frankfurt die Bahn nutzen, sind von dieser äußerst unbefriedigenden Situation betroffen. In der Folge kommt es zu massiven Beschwerden von Bahnnutzern über diese unzumutbare Regelung.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1.    Aus welchen Gründen gibt es keine Abstimmung hinsichtlich der Anschlussverbindungen von Regionalexpresszügen von Trier kommend und den entlang der Rheinschiene verkehrenden IC-Verbindungen in Richtung Mainz bzw. Frankfurt und zurück?

2.    Ist es der Landesregierung bekannt, dass sich durch diese Situation die Fahrzeiten zwischen Trier nach Frankfurt dadurch nochmals verlängern?

3.    Hat die Landesregierung Überlegungen angestellt, von Trier aus eine Direktverbindung nach Mainz bzw. Frankfurt -ohne Umsteige in Koblenz- einzurichten? Wenn ja, wie sehen diese aus und welches Ergebnis sollen diese für die Bahnreisende bringen? Wenn nein, warum nicht?.

4.    Teilt die Landesregierung die Auffassung, dass eine durchgehende Direktverbindung von Trier nach Mainz/Frankfurt und zurück für die Bahnnutzerinnen und Nutzer das leidige Thema der verpassten Anschlusszüge in Koblenz bei Zugverspätungen erledigen würde und darüber hinaus als Ausgleich für die fehlenden IC-Verbindungen in den Rhein/Main-Raum angesehen werden könnte?

5.    Aus welchen Gründen können die künftig (von Luxemburg und Saarbrücken kommend) im Bahnhof Trier zusammen gekoppelten Züge nicht direkt von Trier nach Mainz/Frankfurt durchfahren, so dass hier eine Direktverbindung zwischen den Bankenstädten Luxemburg und Frankfurt erreicht werden könnte (bitte Begründung)?

Antwort der Landesregierung
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