2015
02.03.2015 Verstärkte Lärmbelästigung durch Bahnverkehre auf der Westbahnstrecke Trier
KLEINE ANFRAGE

des CDU-Landtagsabgeordneten Bernhard Henter (CDU)

Massive Beschwerden und Klagen von betroffenen Anwohnern über den aktuellen, auch wieder nächtlichen Bahnlärm auf der Westtrasse der Bahn im Bereich der Stadt Trier häufen sich. Nach Aussagen von Anwohnern rollen die Züge Tag und Nacht (nachts wurden von Anliegern 26 Züge gezählt) mit hohem Tempo. Die Güterzüge sollen dort im 15Minuten-Takt fahren. Viele Anwohner sind inzwischen der Meinung, dass die Reaktivierung der Westtrasse für den ÖPNV letztlich nur dazu dienen soll, diese Trasse für den Güterverkehr auszubauen. Alle bekannten, überregionalen Planungen widersprächen der Aussage eines Bahnsprechers, an einer dauerhaften Nutzung dieser Strecke sei nicht gedacht. Einem Pressebericht zufolge (Trierischer Volksfreund vom 19. 2. 2015) wurde, wie bereits vor einigen Monaten, der komplette Günterverkehr Richtung Süden über die Weststrecke umgeleitet. Dies soll auch wieder zeitweise in den Monaten März und April 2015 der Fall sein. Der immer wiederkehrende Hinweis der Bahn auf irgendwelche Arbeiten an der Haupttrasse ist aus Sicht der vom zunehmenden Lärm betroffenen Anwohner nicht mehr glaubwürdig.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1.    Wie bewertet die Landesregierung die zunehmenden Beschwerden der betroffenen Anwohner an der Westtrasse der Bahn im Bereich der Stadt Trier und darüber hinaus?

2.    Teilt die Landesregierung die Auffassung vieler Anwohner, dass die Deutsche Bahn hier eine dauerhafte Nutzung dieser Strecke für den Güterverkehr anstrebt und sind ihr hier entsprechende Planungen der Bahn bekannt?

3.    Wie beurteilt die Landesregierung die dort vorherrschende Situation, dass diese Strecke jahrelang kaum befahren wurde, hier so gut wie kein entsprechender Schallschutz vorhanden ist, der den Bahnlärm für die betroffenen Anwohner erträglich machen würde?

4.    Sieht hier die Landesregierung eine Möglichkeit auf die Bahn einzuwirken, dass für den Fall, dass diese Strecke wieder öfters auch für den Güterverkehr genutzt werden soll, hier durch den Einbau von Schallschutz oder durch andere geeignete Maßnahmen (Geschwindigkeitsbeschränkungen)  erreicht werden kann, die Lärmemissionen für die Anwohner erträglich werden zu lassen?

5.    Welche Schritte kann oder will die Landesregierung unternehmen, um den berechtigten Beschwerden und Forderungen der lärmgeplagten Anwohnern an dieser Strecke gerecht zu werden?

Antwort der Landesregierung
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